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Tauchmedizin

Das Sporttauchen erfreut sich in unserer Gesellschaft ständig wachsender Beliebtheit!
Waren es in den 70er Jahren noch einige wenige Tauchpioniere, die unter zum Teil hohen wirtschaftlichen Aufwendungen und mit viel Improvisation in der Lage waren ferne Tauchdestinationen aufzusuchen, so ist mit dem Ausbau des Pauschalreisetourismus mittlerweile vielen Menschen die Möglichkeit zur Ausübung ihres Hobbys an exotischen Plätzen gegeben.

Vor dem Vergnügen sollte jedoch immer eine fundierte sporttaucherische Ausbildung stehen, um die theoretischen Hintergründe zu verstehen, die die Grundlage für die Ausübung des Tausportes bilden.

Jeder Sporttaucher wird im Rahmen dieser Ausbildung auch mit tauchphysiologischen und tauchmedizinischen Vorgängen konfrontiert, die auf physikalischen Gesetzmäßigkeiten beruhen. Die Missachtung dieser Kenntnisse kann mehr oder weniger große körperliche Schäden nach sich ziehen und im Extremfall sogar zum Tod führen!

Jeder Sporttaucher kennt den Begriff des “Barotraumas”. Der mit variierender Tauchtiefe sich verändernde hydrostatische Druck wirkt sich auf die luftgefüllten Körperhöhlen aus und führt bei einer Druckdifferenz zwischen diesen Höhlen und der Körperoberfläche zu Schädigungen, die man Barotrauma nennt.
Im Gegensatz zum Brustkorb sind die Wandungen der Nasennebenhöhlen völlig starr. Bei Druckänderungen können sich diese Höhlen also dem Außendruck nicht durch eine Verkleinerung anpassen. Sind die Verbindungen der Nasennebenhöhlen zum Nasenraum durch eine stärkere Schwellung der Schleimhäute verlegt, so kann zwar ein vom Inneren der Nebenhöhlen erzeugter Druck (wie z. B. beim “Schneuzen”) entweichen, ein Überdruck von außen (wie bei zunehmender Tauchtiefe verursacht) presst die Zugänge zu den Nasennebenhöhlen, ähnlich einem Entenschnabel, zusammen!!

Es kommt in der Folge zu Schwellungen der Schleimhaut mit Blutungen oder Blutergüssen die zu Blutzystenbildung führen können. Folge: Heftig stechende Schmerzen in der Stirn- und Jochbeingegend zwingen meist zum Auftauchen, oder können als Folge der Schleimhautschwellung das Auftauchen sogar massiv behindern.

Entzündliche Prozesse in den Kieferhöhlen, häufig verursacht durch odontogene (Zahnverursachte) Prozesse wie Zysten, apikale Granulome etc., die als Folge von tiefen Kariesstellen, Zahnwurzelentzündungen und wurzelroten Zähnen entstehen können, erzeugen genau dieses, oben skizzierte Erkrankungsbild!

Auch insuffiziente (undichte) Füllungen oder unzureichend passgenaue Zahnkronen können - über unphysiologische Lufteinschlüsse - zum Barotrauma führen. Haarfeine Gangsysteme sorgen beim Abtauchen für das Einströmen von Luft in Zahnkavitäten (Hohlräume) aus denen die Luft beim Auftauchen aufgrund ihrer Volumenzunahme nicht wieder schnell genug entweichen kann. Folge: Zahnschmerzen, Heraussprengen von Füllungen oder Zahnkronen sowie Frakturen von Zahnwandungen!

So wird der langersehnte Tauchgang im weit entfernten Feriendomizil schnell zum Horrortrip.

Wir führen in unserer Praxis deshalb auf Wunsch eine tauchzahnmedizinische Untersuchung durch, bei der Risikoherde erkannt und ggf. rechtzeitig beseitigt werden
können. Sprechen Sie uns an!!

Mit einem dreifachen Caisson